3 notwendige Utensilien für dein transportables Fotostudio

Da ich auf Instagram einige Bilder von Alfi im Studio gezeigt habe, kamen von euch mehrere Fragen zum Thema Fotostudio. Was man braucht? Ob Blitze besser sind und welche Hintergründe sich am besten eignen.

Alles berechtigte Fragen! Denn genau diese Fragen habe ich mir zu Beginn auch gestellt. Nur leider habe ich keine Antworten darauf gefunden. Ich habe mir viel gekauft um zu testen und das meiste habe ich dann gar nicht verwendet oder nur sehr kurz.

Der Reihe nach! Ich werde euch den Inhalt meines Fotostudios vorstellen und berichten, mit was ich schlechte Erfahrungen gemacht habe.

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Was benötigt man für sein eigenes, transportables Fotostudio?

Man benötigt weniger als man denkt und wenn man weiß, was man will und was man braucht, ist die Auswahl auch gar nicht so schwer. Ich habe zu Beginn leider viele Fehler gemacht und Sachen gekauft, die man nicht wirklich braucht oder aber total unpraktisch sind. Davon habe ich eigentlich alles außer mein Hintergrundsystem wieder verkauft. Tja, aus Fehlern lernt man und dann findet man auch das passende Zubehör.

Damit ihr nicht die selben Fehler machen müsst wie ich, gibts nun Tipps!

#1 Hintergrundsystem

Eigentlich kann man hier nichts falsch machen. Ihr braucht ein System, das euren Hintergrund hält. Logisch. Natürlich sollte es transportabel sein.

Ich nutze ein einfaches Hintergrundsystem* bei dem gleich eine Transporttasche dabei ist. Natürlich gibt es die Hintergrundsysteme in verschiedenen Preisklassen. Für mich sollte es damals nicht teuer sein und das hat sich bis heute nicht gerecht. Alles hält noch. 😉

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#2 Hintergründe

Für Hintergründe gibt es ja verschiedene  Varianten. Ich habe mit Stoff angefangen. Ich hatte einen weißen, einen schwarzen und einen braunen. Alles schön und gut. Klappt auch mit dem fotografieren und sind super zu verstauen, brauchen wenig Platz.

ABER: Schrecklich in der Nachbearbeitung, denn man muss wirklich jedes Bild mega aufwendig nachbearbeiten. Ich liebte meinen braunen Hintergrund, der war etwas gesprenkelt, aber ich hasste die Knitter. Mega viel Arbeit. Also kann ich von Stoffhintergründen nur abraten!!

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Besser ist Papier* (Den Shop wo ich immer mein Hintergründe gekauft habe gibt es leider nicht mehr, ich habe nun einfach mal eine günstige Variante auf Amazon gesucht. Weiß aber nicht wie die Qualität ist.) oder Vinyl* gibts auch hier*.

Was mag ich lieber, Papier oder Vinyl?

Ganz klar, ich mag Vinyl lieber. Auch wenn ich mehr Papierhintergründe habe. Es hat aber eben alles seine Vor- und Nachteile!

Beides ist einfach aufgerollt und nimmt so relativ wenig Platz weg. Es steht bei uns in einer Ecke eines Zimmers (halb hinterm Schrank versteckt). Beim Papier ist es so, ist es verschmutzt, wird einfach ein Stück weggeschnitten. Beim Vinyl kann man einfach drüber wischen, das ist aber etwas schwerer, außer man hat eine lange Rolle Papierhintergrund.

Was bei Vinyl auch noch super ist, man kann auch hinten und vorn bedrucken lassen und dadurch dann noch etwas mehr Platz sparen. Auch super, es gibt bei Vinyl super schöne Muster. Da kann man sich dann verschiedene „Holzfußböden“ und „Tapeten“ zulegen.

Wenn ihr es erstmal billiger und testen wollt, könnt ihr euch auch im Baumarkt nach PVC-Böden in Holzoptik umschauen. 😉

Um die Hintergründe am Hintergrundsystem zu befestigen braucht man noch Klammern*. Die gibt es nicht nur auf Amazon, sondern auch im Baumarkt. 😉

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#3 Licht

Beim Licht habe ich einiges ausprobiert bis ich bei dem an kam wo ich jetzt bin. Das war nicht so toll. 😛

Zuerst habe ich mir Baustrahler gekauft, weil ich dachte das ist billig und gut. Naja, billig war es auch nicht wirklich und gut erst recht nicht. Das Licht ist schrecklich nicht nur von der Farbe, sondern auch von der Qualität. Ich kann jedem nur davon abraten!!

Dann hatte ich mich für Aufsteckblitze entschieden. Drei an der Zahl. Einen teuren auf der Kamera und zwei relativ günstige von rechts und Links auf jeweils einem Stativ. Das war auf jeden Fall schon mal besser als die Baustrahler. Aber immer noch nicht perfekt. Bis man alles eingestellt hatte und aufeinander abgestimmt, hat es gedauert… Außerdem musste man immer genug Batterien mit haben und die mussten aufgeladen sein. Schlecht, wenn man das vor dem Shooting vergessen hat oder die blöden Batterien nicht ausgereicht haben.

Dann kam ich ENDLICH auf die Idee mir einfach Dauerlichter zu besorgen. Wirklich eine super Erfindung! Es gibt hier natürlich super teure Möglichkeiten. Aber wir wollen ja transportabel und vor allem bezahlbar bleiben. Für das Hobby und den Eigenbedarf reichen zwei ganz einfache Dauerlichter* vollkommen aus. Die ich euch verlinkt habe sind derzeit im Angebot. 😉 Ich selbst habe noch eine Lampe mit Schirm, muss man aber nicht unbedingt haben, ich finde Dauerlichter mit Softboxen besser und bin auch am überlegen mir evtl. noch zwei dazu zu kaufen. Dann kann man auf jeden Fall alles super ausleuchten.

Wenn ihr es nicht schon daheim habt, kauft euch noch eine Steckdosenleiste* und ein Verlängerungskabel*, damit ihr dann auch auf jeden Fall Strom habt da wo ihr in braucht. ;P

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Und so nutze ich das transportable Fotostudio!

Zum Schluss noch ein älteres Video aus der Zeit wo ich in einer Einraum-Wohnung gewohnt habe. Auch da konnte ich mein kleines Fotostudio aufbauen! Hier hatte ich zwei Dauerlichtlampen mit Schirmen, schöner sind allerdings die mit Softbox! 😉

* Werbung, link zu einem passenden Produkt.

3 Utensilien fürs fotostudio

 

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